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Defizite bei der Versorgung Rheumakranker

Trotz deutlicher Fortschritte gibt es nach wie vor Defizite bei der Versorgung von Menschen mit Rheuma. Darauf hat die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie in einem Memorandum hingewiesen.

Eine deutlich zu geringe Zahl an Rheumatologen in Deutschland und eine fehlende strukturelle Vernetzung derjeniger, die Rheumapatienten versorgen, beklagt die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie und das Kompetenznetz Rheuma in einem Memorandum.

Eine Kommission der Fachmediziner hat errechnet, dass für eine gute ärztliche Versorgung mindestens ein internistischer Rheumatologe auf 50.000 erwachsene Einwohner kommen müsste. Um diesem Idealfall zu entsprechen, müsste sich aber die Zahl der niedergelassenen Rheumatologen verdoppeln. Es fehlt jedoch sowohl an der bedarfsgerechten Zulassung durch die kassenärztlichen Vereinigungen wie auch am Nachwuchs bei den internistischen Rheumatologen, monierte Professor Dr. Heiner Raspe, Sprecher der Kommission Versorgung in der Fachgesellschaft.

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie / Pressemitteilung

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