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Fettgewebe begünstigt Rheuma

Fettgewebe dient nicht nur als Energiespeicher. Es setzt auch Botenstoffe frei, die rheumatische Erkrankungen begünstigen.

Seit einigen Jahren schon mehren sich Hinweise darauf, dass Fettzellen, die so genannten Adipozyten, weit mehr Aufgaben übernehmen als nur die Speicherung von Energie. Sie sind stoffwechselaktiv und bilden eine ganze Reihe an Botenstoffen und Hormonen wie zum Beispiel das Adiponektin, das Resitin und das Leptin. Unter den Botenstoffen sind auch Verbindungen wie die Adipozytokine, die allgemein Entzündungsprozesse forcieren und damit auch rheumatische Erkrankungen fördern oder deren Verlauf ungünstig beeinflussen. Darauf hat Professor Dr. Ulf Müller-Ladner aus Bad Nauheim beim 36. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie in Berlin aufmerksam gemacht: „Die Adipozytokine sind einer der treibenden Faktoren bei der rheumatoiden Arthritis und anderer entzündlicher Gelenkerkrankungen“, erklärte der Rheumatologe in Berlin.

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie / Pressemitteilung zum 36. Kongress der DGRh

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