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Erlaubt ist, was vertragen wird.

Bis heute gibt es keine allgemein gültige Diät für MC-Betroffene. Grundsätzlich gilt: Erlaubt ist, was vertragen wird.

Dennoch sollten Betroffene und Therapeuten die Ernährung in das Behandlungskonzept einbeziehen. So kann während eines akuten Morbus-Crohn-Schubs eine „künstliche Ernährung“ die Entzündung eindämmen, die Remission einleiten und die Versorgung mit lebensnotwendigen Nährstoffen gewährleisten.

Außerhalb eines Schubs kann die “künstliche Ernährung” bei schlechtem Ernährungszustand, Wachstums- und Entwicklungsstörungen bei Kindern oder bei Darmverengungen sinnvoll sein.

Nach dem akuten Schub sollte der Anteil fester Nahrung schrittweise erhöht werden, häufige kleine Mahlzeiten mit wenig Ballaststoffen, Milchzucker, Zucker und Fett erleichtern dem Darm die Arbeit.

In der beschwerdefreien Zeit ist eine schonend zubereitete, leicht verdauliche, kohlenhydratarme Kost empfehlenswert. Kurzkettige Fette, enthalten z. B. in Butter und reinen Pflanzenölen sowie lösliche Ballaststoffe, wie sie z. B. in Roggen, Hafer, Mandeln und Trockenfrüchten enthalten sind, können die Heilung der Schleimhaut unterstützen.

Besonders sinnvoll ist es, die beschwerdefreie Zeit zu nutzen, um mit Hilfe eines Ernährungstagebuches individuelle Unverträglichkeiten festzustellen und diese Speisen auszuschließen.

Quelle: Berliner Ärzteblatt

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