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Schuppenflechte oft nicht ausreichend therapiert
Gerade schwer betroffene Psoriasis-Patienten sind häufig medizinisch unterversorgt. Wirklich zufrieden mit dem Therapieerfolg ist gerade einmal jeder vierte Patient.
Etwa 1,6 Millionen Menschen leiden an Schuppenflechte. Viele sind in ihrer Lebensqualität deutlich eingeschränkt. Doch gerade schwer betroffene Patienten sind häufig medizinisch unterversorgt. Die Folgen können dramatisch sein, „doch die meisten Patienten sind darüber nicht informiert“, stellt Professor Dr. Dr. Thomas Bieber, Direktor der Universitätshautklinik in Bonn, fest.
Neben der rein äußerlichen Behandlung der Haut werden herkömmliche anti-entzündliche oder neuere, sehr spezifisch auf die Entzündungszellen bei der Psoriasis wirkende Medikamente nur bei etwa jedem Zweiten eingesetzt. „Neuere Studien zeigen eine klare Unterversorgung vor allem der schwer betroffenen Patienten. Diese sind oft frustriert von früheren Therapien und konsultieren nun gar nicht mehr den Arzt", sagt Dr. Dagmar Wilsmann-Theis, Oberärztin an der Universitätshautklinik.
Quelle: Berliner Ärzteblatt
Erscheinungstermin in KW: 31/32



