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Technische Untersuchungen
Eine normale Röntgenaufnahme reicht meist aus
Die Röntgenuntersuchung ist neben der körperlichen Untersuchung das wichtigste diagnostische Verfahren bei der Erstdiagnose und der Verlaufskontrolle der rheumatoiden Arthritis. So lassen sich Fehlstellungen, Verknöcherungen, Verkalkungen, Osteoporose, Gelenkerosionen (Gelenkfraß) oder ein verschmälerter Gelenkspalt im Röntgenbild erkennen. Auch die Ultraschalluntersuchung ist ein wichtiges Instrument, um eine Entzündung der Gelenkinnenhaut, einen Erguss oder eine Veränderung des Knorpels oder des Gelenkspaltes festzustellen. Bei der Ultraschalluntersuchung werden Schallwellen eingesetzt, die von den verschiedenen Strukturen des menschlichen Körpers unterschiedlich reflektiert werden. Es ist eine einfach durchzuführende, schnelle und für den Patienten wenig belastende Untersuchung.
Als empfindlichste Methode gilt heute die Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT), da auch Weichteilveränderungen darstellbar sind. Tomographie bedeutet soviel wie Darstellung in Schichten – der zu untersuchende Körperbereich wird dabei optisch in Scheiben von weniger als 1 cm Dicke aufgeteilt. Die Magnet-Resonanz-Tomographie verwendet Radiowellen und ein starkes Magnetfeld. Bei der Magnet-Resonanz-Tomographie, auch als Kernspin bezeichnet, tritt keine Strahlenbelastung auf.
Welche Art der technischen Untersuchung eingesetzt wird, hängt von individuellen Faktoren und konkreten Fragestellungen ab.


