Rheumatoide Arthritis:
Wer ist betroffen?

Vorkommen und Häufigkeit

Die rheumatoide Arthritis ist die häufigste entzündliche Gelenkerkrankung. Man schätzt, dass etwa 1% der Bevölkerung an rheumatoider Arthritis leidet. In Deutschland geht man von rund 800.000 Betroffenen aus. Jedes Jahr kommen schätzungsweise 30-50 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner hinzu. Die rheumatoide Arthritis wird oft als weibliche Erkrankung bezeichnet, da Frauen zwei- bis dreimal häufiger an rheumatoider Arthritis erkranken als Männer. Die Sichtweise, rheumatoide Arthritis sei etwas für ältere Menschen, ist überholt – die meisten Patienten erkranken zwischen dem 35. und 50. Lebensjahr. Die Erkrankung kann grundsätzlich in jeder Lebensphase beginnen, sogar im Kindesalter: Etwa 5% der Betroffenen sind jünger als 16 Jahre. Tritt die Erkrankung bereits im Kindesalter auf, wird sie als juvenile rheumatoide Arthritis bezeichnet.