Rheumatoide Arthritis:
Was ist das eigentlich?
Im Volksmund werden mit dem Sammelbegriff "Rheuma" alle Erkrankungen bezeichnet, die mit Schmerzen im Bereich des Bewegungsapparates, also der Gelenke, Knochen, Sehnen und Muskeln einhergehen. Diese Krankheiten kann man in 4 große Gruppen unterteilen:
- Gelenkerkrankungen durch Verschleiß und Abnutzung (Arthrose, z. B. Verschleiß des Kniegelenkes).
- Gelenkerkrankungen durch Entzündungen (Arthritis, z. B. rheumatoide Arthritis, Morbus Bechterew).
- Erkrankungen der so genannten Weichteile wie Sehnen oder Muskeln.
- Rheumatische Beschwerden als Begleiterscheinungen anderer Erkrankungen.
Rheuma gilt neben der Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) zu den großen Volkskrankheiten in Deutschland. Am häufigsten treten Gelenkerkrankungen durch Verschleiß und Erkrankungen der Weichteile auf. Seltener sind chronisch-entzündliche Gelenkerkrankungen, deren häufigster Vertreter die rheumatoide Arthritis ist. Im Folgenden wird ausschließlich die rheumatoide Arthritis dargestellt. Die rheumatoide Arthritis wird auch als chronische Polyarthritis bezeichnet und diese Begrifflichkeit spiegelt die typischen Merkmale der Erkrankung wider: Eine lang andauernde (chronische) Entzündung vieler (poly) Gelenke (Arthritis – Entzündung der Gelenke).




