Morbus Crohn: Was ist das eigentlich?
Die Bezeichnung Morbus Crohn hat folgenden Ursprung: Morbus wird aus dem Lateinischen mit "Krankheit" übersetzt und 1932 beschrieb der New Yorker Arzt B. B. Crohn, gemeinsam mit Kollegen, das nach ihm benannte Krankheitsbild erstmalig.
Morbus Crohn ist eine chronische Erkrankung, die durch ein Entzündungsgeschehen im Darm gekennzeichnet ist. Morbus Crohn gehört somit, wie die Colitis ulcerosa, zu den chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED).
Auch wenn der gesamte Verdauungstrakt vom Mund bis zum After betroffen sein kann, so sind häufig der untere Dünndarm und der Dickdarm chronisch entzündet. Die häufigsten Symptome sind Durchfälle und Schmerzen unterschiedlicher Ausprägung, je nach der Lokalisation und dem Schweregrad der Entzündung. Die Beschwerden treten schubartig auf, das heißt Phasen mit hoher entzündlicher Aktivität (Schub) wechseln sich mit weitgehend beschwerdefreien Intervallen (Remission) ab. Der Zeitpunkt eines erneuten Schubs, sowie der Schweregrad des Schubs sind leider nicht vorhersagbar.





