Morbus Crohn: Selbsthilfegruppen
Wie oben bereits erwähnt, kann der Kontakt zu anderen Betroffenen helfen, die eigene Erkrankung zu verstehen und den Umgang zu erleichtern. "Der eigene" Morbus Crohn muss nicht als individuelles Schicksal aufgefasst werden. Zu den großen Vereinigungen betroffener Patienten zählen die Deutsche Morbus Crohn/Colitis ulcerosa Vereinigung (DCCV) und die Ileostomie-Colostomie-Vereinigung (ILCO), wobei letztere vor allem auf die Bedürfnisse der Stomaträger (Stoma - künstlicher Darmausgang) eingeht. Selbsthilfegruppen ermöglichen einen Erfahrungsaustausch, organisieren Fortbildungsveranstaltungen, vermitteln Kontakte zu Ärzten und anderen Spezialisten, Krankenhäusern und Reha-Kliniken, helfen bei Fragen und Problemen mit Krankenkassen, Sozial- und Versorgungsämtern, Rentenversicherungsträgern und Arbeitgebern und nicht zuletzt unterstützen sie die Forschung in Deutschland. Des Weiteren wurde bei der DCCV eine Kind-Eltern-Initiative für betroffene Kinder und deren Familien ins Leben gerufen, sowie weitere Arbeitskreise für junge Erwachsene und Studenten gegründet. Der Kontakt lohnt sich - in jedem Fall (siehe wichtige Adressen).



