Morbus Bechterew – Unterschiede bei Mann und Frau

Entgegen der landläufigen Meinung scheint der Morbus Bechterew bei Frauen ebenso häufig zu sein wie bei Männern. Die Erkrankung bleibt bei Frauen aber häufiger unerkannt. Das hat eine Befragung der Deutschen Vereinigung Morbus Bechterew e.V. ergeben.

Es hat sich dabei herausgestellt, dass der Morbus Bechterew bei Frauen oft weniger ausgeprägt ist, also sozusagen „milder“ verläuft. Vor allem kommt es wohl langsamer als bei Männern zu einer knöchernen Versteifung der Wirbelsäule. Das kann dazu beigetragen haben, dass die Erkrankung, die früher vor allem durch Röntgenaufnahmen der Wirbelsäule diagnostiziert wurde, bei Frauen öfter übersehen wurde.

Hinsichtlich der mit der Erkrankung verbundenen Schmerzen, sind Frauen allerdings eher schlechter dran als Männer. Denn bei männlichen Patienten gehen häufiger als bei Frauen Schmerzen nach einer Krankheitsdauer von 30 bis 40 Jahren zurück.

Quelle:
Webseite der Deutschen Vereinigung Morbus Bechterew e.V. / Häufig gestellte Fragen: http://www.bechterew.de/inhalt/morbus-bechterew/haeufig-gestellte-fragen/