Ankylosierende Spondylitis

Die ankylosierende Spondylitis (Morbus Bechterew, Spondylitis ankylosans) ist eine chronische, entzündlich-rheumatische Erkrankung, die hauptsächlich die Wirbelsäule betrifft und meist im jungen Erwachsenenalter beginnt.

Das Leitsymptom ist der tief sitzende, entzündliche Rückenschmerz mit Morgensteifigkeit, der sich unter Bewegung bessert. Im Verlauf der Erkrankung kann es zu Versteifungen im Bereich der Wirbelsäule kommen. Zusätzlich können auch entzündliche Veränderungen an den großen Gelenken (z. B. Knie, Schulter), Sehnen, Augen und im Bereich des Darmes auftreten.

Die Diagnose erfolgt neben der Patientenbefragung und körperlichen Untersuchung üblicherweise durch Röntgen-Aufnahmen.

Die Behandlung bestand bislang vor allem aus Krankengymnastik und entzündungshemmenden Medikamenten (nicht-steroidale Antirheumatika, Glukokortikoide, Immunsuppressiva). Seit Mai 2003 ist für Patienten mit ankylosierender Spondylitis auch die Therapie mit so genannten TNFα-Blockern zugelassen.