Ankylosierende Spondylitis:
Das Arzt-Patienten-Verhältnis

Bei Beschwerden ist Ihr Hausarzt natürlich Ihr wichtigster Ansprechpartner. Die Diagnose ankylosierende Spondylitis ist nicht immer einfach zu stellen. Sei es z. B. weil die Beschwerden für Symptome anderer Erkrankungen gehalten werden können oder weil das Krankheitsbild in Deutschland nicht so häufig auftritt und die Diagnose dadurch zu den selteneren gehört.
Dauern stärkere Beschwerden in Gelenken, Muskeln oder Knochen über einen längeren Zeitraum an, sollte der Verdacht einer rheumatischen Erkrankung überprüft werden. Üblicherweise wird Ihr Hausarzt Sie zu einem Facharzt überweisen, der speziell für die Diagnose und die Behandlung rheumatischer Erkrankungen, wie der ankylosierenden Spondylitis, ausgebildet ist.

Auch im weiteren Verlauf wird Ihre Erkrankung optimalerweise durch ein Team gemanagt, bestehend aus Ihnen, Ihrem Hausarzt, Ihrem Facharzt/ Rheumatologen und Ihrem Krankengymnasten/ Physiotherapeuten. Möglicherweise werden weitere Disziplinen hinzugezogen wie z. B. ein Ergotherapeut, Orthopädietechniker oder ein Chirurg.

Das Verhältnis zu Ihrem behandelnden Arzt sollte von Vertrauen geprägt sein. Sie sollten nach den Gesprächen alle Ihre Fragen beantwortet bekommen haben. Wenn Sie die Ausführungen und Erklärungen des Arztes nicht verstehen: FRAGEN SIE! Es geht um Sie und um Ihre Lebensqualität. Sie sollten verstehen, warum Sie welches Medikament bekommen und warum Sie sich welcher Untersuchung unterziehen. Auf der anderen Seite sollten Sie Ihrem behandelnden Arzt ebenfalls Vertrauen entgegenbringen, so dass er sich ein Bild von Ihrer Situation machen und Sie angemessen behandeln kann. Suchen Sie sich einen vertrauensvollen ärztlichen Partner, der Ihnen durch die schweren Phasen hilft.